Bio-Rindfleisch

Im Ökolandbau ist die Tierhaltung ein Bindeglied im Betriebskreislauf Boden-Tier-Pflanze. Die Kopplung von Pflanzenbau und Tierhaltung trägt dazu bei, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu erhöhen.

Bei uns erhält jedes Tier genügend Raum für Ruhephasen und zur Futteraufnahme. Bewegungsmöglichkeit, Tageslicht, Auslauf im Freien und Kontakte zu Artgenossen tragen zum Wohlbefinden und zur Gesundheit unserer Tiere bei.

Mutterkühe

Im Jahr 2000 haben wir eine Mutterkuhherde aufgebaut. Wir haben uns für Angus Rinder entschieden, weil es eine friedliche Rasse ist, die genetisch hornlos sind und eine gute Fleischqualität haben. Unsere Herde ist mit der Zeit immer größer geworden. Inzwischen haben wir 15 Mutterkühe mit Nachzucht und einen Bullen.

 

Die Kälber kommen in der Zeit von November bis März zur Welt. In dieser Zeit sind die Kühe im Laufstall. So haben wir sie in dieser kritischen Phase im Blick und können, fals erforderlich, helfen. Die Kälber bleiben bis zum Herbst bei den Kühen. Erst beim Einstallen werden die Bullenkälber (Absetzer) und die weiblichen Kälber (Rinder) von den Herde separiert. Ein Teil der Absetzer und der Rinder wird verkauf, einige Rinder behalten wir zur Nachzucht und einen weiteren Teil nutzen wird für die Vermarktung.

Kühe und Rinder im Kuhstall


Im Stall bekommen unsere Tiere nur eigenes Futter (Heu, Stroh und etwas Schrot).

 

Die Kühe nutzen das Grünland im Sommer zum Weiden und im Winter verwerten wir das in der Fruchtfolge anfallende Kleegras in Form von Kleegrassilage zum Füttern der Tiere.